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Kunst, Künstler und die Einrahmung

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Die bereit angesprochene Gefahr der Degradierung eines Kunstwerkes zu einem bloßen Einrichtungsgegenstand ist wohl ursächlich für die Abneigung vieler zeitgenössischen Künstler, sich positiv mit der Thematik der Einrahmung ihrer Kunst auseinandersetzen zu können.

Dies war vormals anders: viele Kunstschaffenden arbeiteten mit Betrieben wie unserer Vergolderei und anderen Rahmenherstellern eng zusammen, was nicht nur zu einer symbiotischen Verschmelzung von Kunst und Rahmung führte, sondern auch der optimalen Abstimmung einer Rahmung auf das künstlerische Werk unter direkter Einflussnahme des Künstlers und seiner Intention führte.

verzierter Barockrahmen mit Echtgold & Polierweiß gefasst

Auch in den Köpfen mancher Kunstinteressierten haftet einer professionellen Rahmung immer noch das Vorurteil vergangener, bürgerlicher Zeit an, welcher jene modernen Künstler oftmals gerade zu entkommen suchen. Der Bilderrahmen dient hierbei als negatives Synonym für die bürgerliche Anpassung, der es eigentlich zu entkommen gilt.

Tatsächlich werden heute manche Kunstwerke grundsätzlich so konzipiert, dass eine klassische Rahmung von vorn herein ausgeschlossen erscheint. Eine Einrahmung würde in diesen Fällen einen vorsätzlichen Verstoß gegen die ausdrückliche Absicht des Künstlers bedeuten.

Allerdings ist zu beobachten, dass lediglich einige wenige, ausgesuchte Werke der freien, ungehinderten Einflussnahme der Bildelemente in den umgebenden Raum bedürfen.

Denn die wenigsten Künstler sind in der Lage, die späteren Aufenthaltsorte der vollendeten Kunst zu kennen und bei der Schaffung des Kunstwerkes die Veränderungen des Kunstobjektes ab dem Zeitpunkt, in welchem das vollendete Werk das Atelier verlässt, zu berücksichtigen.

In Konsequenz muss sich daher der Kunstschaffende bewusst gemacht haben, dass sein Werk bei Verlassen der Werkstätte und Aufstellung im Museum, der Galerie, im privaten Haushalt etc. einem Wandel unterliegt. Durch dieses Bewusstsein aber wird die zuvor unterstellte vorsätzliche Verfälschung der Künstlerintention geheilt, quasi von vorn herein ad absurdum geführt, wolle man dem Künstler nicht unterstellen, seine Kunst lediglich zum Selbstzweck und der Aufstellung in der Künstlerwerkstätte bestimmt zu haben.

Da in den meisten Fällen auf die Mitwirkung des Künstlers bei der Einrahmung verzichtet werden muss, bedarf es umso mehr der Hinzuziehung von Fachleuten, welche in der Lage sind, eine Entscheidung bei der Auswahl eines Rahmens zu treffen.


Diverses

Um Papiere möglichst lange auch ohne aufwendige Konservierungsmaßnahmen erhalten zu können, sollte man die umgebenden Klimafaktoren möglichst konstant halten:

  • direkte Sonneneinstrahlung oder starke Beleuchtung vermeiden
  • Temperatur zwischen 18 und 22° Celsius
  • Relative Luftfeuchtigkeit bei ca. 40- 50%



 

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